Sagen und Geschichten um den Schwarzwald

Posted by admin on Feb 8th, 2008

Der Schwarzwald hat mit seinen Sagen und Geschichten ein vielsagendes Erbe über die tief verwurzelte Religiösität und die unmenschlichen Ereignisse des Dreißigjähriges Krieges hinterlassen. Doch ist der Schwarzwald auch seit Jahrtausenden Ort mystischer Kultstätten, die durch die Kelten geprägt wurden.

So sind im Schwarzwald eine Reihe von legendenhaften Stätten zu finden, die den gegenwärtigen Besucher immer noch ein wenig erschaudern lassen.
So ist einer der berühmtesten Bäume, in dem etwas eingewachsen ist, der “Balzer Herrgott” im Schwarzwald. Es ist eine Christusfigur aus Sandstein, die von einer Buche umwachsen worden ist. Der Baum ist seit mehreren Jahrzehnten bekannt und ist zu einem viel besuchten Pilgerort geworden. Der Legende nach wurde das Brunnenbecken aus rotem Sandstein vom Teufel höchstpersönlich dem Kloster St. Ulrich im Möhlintal südlich von Freiburg geliefert. Die Brunnenschale aus dem 11. Jahrhundert wird daher auch Teufelsstein genannt.
So existiert auch die Sage vom Mutesheer, welches früher vom Teufel angeführt marodierend durch das Land zog, die Sage vom buckligen Männlein in Langenalb, der Margräfin im Hotzental, der durch ein Kreuzlemesser verwundete Hexe und des Glockenfelsen im Wehratal.
Besonders schaurig ist die Sage vom blutenden Gras, wonach ein Mäher einem Metzger den Kopf abgeschlagen hatte und ihn seiner Gelbörse beraubte. Denn Kopf und den Leib des Metzgers verscharrte der Mäher, doch immer wenn er an dieser Stelle das Gras mähte, blutete das Gras.
Sagen und Geschichten um den Schwarzwald gibt es in schier endloser Menge, doch sie haben meistens den Kampf gegen das Bösen, Themen des Krieges, Rache und Gerechtigkeit für die Opfer zum Inhalt. Die zahlreichen Kultstätten sollte man während eines Schwarzwald-Urlaubs aufsuchen.

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