Zuhause bleiben – kein Ferienstau

Posted by admin on Dez 30th, 2007

Kaum fangen die Sommerferien an, kommen auch schon die täglichen Meldungen: “Auf der A-Sowieso 35 Kilometer Stau, bitte großräumig umfahren, auf der A-Dingsbums 47 Kilometer zähflüssiger Verkehr, trinken Sie bitte ausreichend Wasser!” Ein mulmiges Gefühl überkommt einen – am nächsten Tag ist man selber dran, und das bei der Affenhitze!
Gott sei Dank sind das die Szenen vom letzten Jahr. Die Entscheidung ist nämlich gefallen! Wir bleiben Zuhause und das heißt: kein Ferienstau! Wenn sich Meiers und Schulzes durch die Blechlawinen quälen, liegen wir im schattigen Garten und genießen unser kühles Bier. Wenn die anderen armen Urlauber bei 40 Grad Hitze stundenlang Abgase einatmen, laben wir uns an dem Duft der Blumen im Park. Und welche Summen man einsparen kann, wenn man nicht tausende von Kilometern in den Süden und wieder zurückreist, liegt auf der Hand. Bei den heutigen Benzinpreisen kommen da allein für die Fahrtkosten locker schon 400 Euro zusammen, wenn man nach Spanien oder Portugal fahren möchte. Zuhause zu bleiben ist da billiger, bedeutet weniger Stress und vor allen Dingen: kein Ferienstau.

 

Zuhause ohne Ferienstau

 


Wieviel Zeit verbringt man im Auto, wenn man mit der Familie nach Spanien unterwegs ist. Mit den Kindern muss man öfter Pause machen, das heißt, zwei Tage hin und zwei Tage zurück tut man sich den Stress an. Was für eine Zeitverschwendung! Diese Zeit kann man angenehmer verbringen indem man sich ein paar Stunden gönnt, mit den Kindern zu spielen oder eine Fahrradtour zu machen. Besser für die Gesundheit ist es auch, Zuhause zu bleiben und kein Ferienstau stört das Familienleben. Und die Umwelt freut sich auch!

Urlaub auf Balkonien

Posted by admin on Dez 30th, 2007

Die letzten Wochen waren anstrengend genug – warum sollte man sich jetzt zusammen mit anderen Sonnenhungrigen in den engen Flieger quetschen, um acht Stunden den Tropen entgegen zu schwitzen? Die mageren zwei Wochen Freizeit im Jahr kann man auch entspannter verbringen. Warum dann nicht mal Urlaub auf Balkonien machen? Erstens müssten die verdorrten Pflanzen entsorgt werden und zweitens muss unbedingt der neue blau-weiße Liegestuhl eingeweiht werden. Wenn dann der letzte Arbeitstag naht und die Kollegen fragen: “Na, wo gehts denn dieses Jahr hin?”, kann man dann getrost sagen: “Ich mache mal Urlaub auf Balkonien!” Zwar verraten jetzt betretene Gesichter eine Mischung aus Mitleid und Verachtung aber sei es drum. Da muss man durch und selbstbewusst hinterstehen. Und endlich kann man mal so richtig seine freie Zeit genießen, steht nirgend wo im Stau oder kriegt seine Flugangst nicht unter Kontrolle.

 

Urlaub auf Balkonien

 


Außerdem bleibt der nette Nachbar auch im Land weil er noch für seine Examensarbeit büffeln muss. Den könnte man vielleicht mal zum Grillabend einladen!
Aber erst mal ausschlafen und nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem sonnigen Balkon geht es ab ins Gartencenter, welches angenehm leer ist weil alle anderen im Flieger sitzen. Passend zum Liegestuhl werden große, blaue und weiße Übertöpfe auf den Wagen geladen, Schilfpflanzen, Oleander und Zitronenbäumchen gekauft. Noch schnell einen Abstecher in den Supermarkt und für den Grillabend was Leckeres eingekauft, und die Renovierung des Balkons kann beginnen. Das trockene Gestrüpp kommt in den Müll, die neuen Pflanzen finden ihren Platz an der Sonne und schon ist es später Nachmittag. Leider vergeht die Zeit bei angenehmen Tätigkeiten viel zu schnell! Es klingelt an der Wohnungstür – es ist der nette Nachbar mit einer Flasche gekühltem Rosé in der Hand. Jetzt wird zusammen gegrillt und der Abend endet mit einer netten Unterhaltung. Was gibt es schöneres als Urlaub auf Balkonien?

Im Urlaub den Garten machen

Posted by admin on Dez 30th, 2007

Im Urlaub den Garten pflegen

 

Jedes Jahr das gleiche Spiel, die Familie kann sich in den Ferien einfach nicht einigen, wohin man in den Urlaub fahren soll. Die Kinder sind schon groß und wollen nicht mehr hinter Mami und Papi durch die Museen und Schlösser trotten. Dieses Jahr wollen sie mit der Jugendgruppe nach Griechenland – drei Wochen! Was für ein Frohlocken – endlich kann man im Urlaub den Garten machen! Schnell ist die liebe Gattin auch eingeweiht, die sich ebenso auf die Gartenrenovierung freut, denn nach Feierabend hat sie zum Unkrautzupfen auch keine Lust mehr. Nachdem die Kinder verabschiedet sind, geht es am nächsten Tag zur Sache! Das Unkraut sprießt wirklich, dass es eine Freude ist. Da man der Natur keinen Schaden zufügen will, werden von der chemischen Keule die Finger gelassen und rückt dem widerspenstigen Gestrüpp sportlich mit dem Gartengerät zu Leibe. In die großen Pflanzenkübel am Teich werden Kräuter aus der Provence gesetzt. Gegen Abend, wenn die Sonne waagerecht durch die Blätter scheint, werden die Pflänzchen noch gewässert und man kann prima kleine Regenbögen selbst erzeugen. Geschafft aber glücklich fällt man dann in einen tiefen Schlaf. Was kann es entspannend sein, im Urlaub den Garten zu machen. Am nächsten Tag werden die Algen aus dem Teich geschöpft damit die Fische auch wieder was sehen, sogar einige Frösche haben sich schon angesiedelt, einzelne Blumenbeete werden umgegraben, um dort neue Blütenpracht entstehen zu lassen. Die Kräuter duften und lassen die Provence lebendig werden. Die Nachbarn schauen neidisch herüber. Sie müssen am nächsten Tag an die italienische Riviera fahren. Am Ende der Woche ist der Garten gar nicht mehr wieder zu erkennen. Alles blüht und es riecht nach frisch gemähtem Rasen. Und man hat noch zwei weitere Wochen zum Ausspannen und Nichtstun. Und die Kinder werden staunen. Im Urlaub den Garten zu machen, kann richtigen Spaß bringen!

Das Haus renovieren in den Ferien

Posted by admin on Dez 30th, 2007

Das Haus hätte es nach zehn Jahren mal wieder nötig, renoviert zu werden – warum nicht in den nächsten Ferien? Wann soll man sonst dazu kommen. In der Woche nach Feierabend die Energien noch aufbringen, Tapeten abzulösen? Und das Wochenende ist schließlich für die Familie und zum Ausspannen da. Dieses Jahr geht es also nicht nach Fuerteventura sondern in den Baumarkt! Der Flur müsste in einer helleren Farbe gestrichen werden. Der Teppichboden im Wohnzimmer könnte einem schönen Parkett weichen und das Kinderzimmer bräuchte dringend einen Tapetenwechsel! Da die Kinder mit ihrer Zimmerverschönerung einverstanden sind und ihnen Tapezieren Spaß macht, sind sie freudig mit von der Partie. Die 3000 Euro für den Urlaub werden jetzt ins Haus gesteckt und es wird sich lohnen, denn eine schönere Umgebung erhöht die tägliche Lebensqualität. Drei Wochen am Strand sind schnell vergessen wenn zu Hause welliger Teppichboden nervt.

 

Im Urlaub mal die Wohnung renovieren

 

Der Parkettboden ist natürlich der teuerste Posten. Von Freunden leiht man sich das entsprechende Werkzeug, die Wohnzimmermöbel werden in die übrigen Zimmer gerückt und schon gehts los. Nach drei Tagen anstrengender Arbeit sieht das Wohnzimmer schon ganz anders aus. Das neue Ambiente mit hellem Holzboden lädt richtig zum längeren Verweilen ein. Das Haus zu renovieren in den Ferien macht richtig Spaß. Aber jetzt ist das Kinderzimmer dran. Mit Tapetenlöser sind die alten Bahnen schnell abgelöst und der Nachwuchs ist eifrig bei der Sache. Die neue Farbe ist viel freundlicher als die der ergrauten Kleinkinder-Tapete und alle sind glücklich und zufrieden. Wer hätte das gedacht: das Haus renovieren in den Ferien ist doch viel besser als Urlaub am Strand! Fehlt nur noch die neue Farbe im Flur. Aber das ist im wahrsten Sinne des Wortes jetzt wirklich nur noch ein Klacks!

Zuhause ists am schönsten

Posted by admin on Dez 30th, 2007

Am schönsten ists Zuhause. Warum dann nicht einmal den Urlaub in heimischen Gefilden verbringen? Die Ferien im letzten Sommer in der Dominikanischen Republik waren stressig genug – die Kinder quengelten rum, es wäre zu heiß – die Gemahlin vertrug das Essen nicht. Das Geld für den Flug und für die Hotels kann man sich schließlich sparen, wenn daheim die Familie ebenso auf ihre Kosten kommt. Und man selbst hat seine Ruhe und kann endlich mal machen, was man will – denn Zuhause ists am schönsten.

Endlich kann man ausschlafen ohne die Angst zu haben, sich am Frühstücksbuffet mit den anderen Hotelgästen um die besten Happen schlagen zu müssen, weil um 7.30 Uhr nur noch die letzten trockenen Schrippen herumliegen. Die Kinder können endlich ihre Freunde treffen, wozu sie sonst keine Zeit haben, weil sie am Tag fünf Stunden an ihren Hausaufgaben sitzen müssen.

 

Zuhause ists am schönsten

 


Aber selbst wenn die Freunde der Kinder jetzt in der Dominikanischen Republik schwitzen, was gibt es schöneres als mit dem Nachwuchs ins Schwimmbad zu gehen? Hier ist das Wasser sauber, das Klima angenehm und die Eisbude nicht weit. Man kann endlich in Ruhe seine über das Jahr angefangenen Bücher zuende lesen und zwischendurch mit den Kindern ein wenig mit dem Fußball über die Wiese kicken.

Abends wirft man dann den Grill an und kann bei Rippchen und Bier und einem netten Schwatz mit den Nachbarn, die man natürlich auch einladen kann, sich schon auf den nächsten Urlaubstag freuen. Entweder geht man dann bei schlechtem Wetter ins Museum und tut was für seine Bildung oder bleibt zu Hause und spielt und bastelt mit den Kindern. Jetzt hat man endlich Zeit dafür. Und wenn die Gattin von ihrer Fahrradtour nach Hause kommt, kann man sich in Ruhe über den Tag austauschen. Was kann so ein Urlaub mit der Famile entspannend sein – Zuhause ists am schönsten!