Zuhause bleiben – kein Ferienstau
Kaum fangen die Sommerferien an, kommen auch schon die täglichen Meldungen: “Auf der A-Sowieso 35 Kilometer Stau, bitte großräumig umfahren, auf der A-Dingsbums 47 Kilometer zähflüssiger Verkehr, trinken Sie bitte ausreichend Wasser!” Ein mulmiges Gefühl überkommt einen – am nächsten Tag ist man selber dran, und das bei der Affenhitze!
Gott sei Dank sind das die Szenen vom letzten Jahr. Die Entscheidung ist nämlich gefallen! Wir bleiben Zuhause und das heißt: kein Ferienstau! Wenn sich Meiers und Schulzes durch die Blechlawinen quälen, liegen wir im schattigen Garten und genießen unser kühles Bier. Wenn die anderen armen Urlauber bei 40 Grad Hitze stundenlang Abgase einatmen, laben wir uns an dem Duft der Blumen im Park. Und welche Summen man einsparen kann, wenn man nicht tausende von Kilometern in den Süden und wieder zurückreist, liegt auf der Hand. Bei den heutigen Benzinpreisen kommen da allein für die Fahrtkosten locker schon 400 Euro zusammen, wenn man nach Spanien oder Portugal fahren möchte. Zuhause zu bleiben ist da billiger, bedeutet weniger Stress und vor allen Dingen: kein Ferienstau.

Wieviel Zeit verbringt man im Auto, wenn man mit der Familie nach Spanien unterwegs ist. Mit den Kindern muss man öfter Pause machen, das heißt, zwei Tage hin und zwei Tage zurück tut man sich den Stress an. Was für eine Zeitverschwendung! Diese Zeit kann man angenehmer verbringen indem man sich ein paar Stunden gönnt, mit den Kindern zu spielen oder eine Fahrradtour zu machen. Besser für die Gesundheit ist es auch, Zuhause zu bleiben und kein Ferienstau stört das Familienleben. Und die Umwelt freut sich auch!
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